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Nachdemurlaub Tag 8

Die Zahl nach Nachdemurlaub hab ich geschätzt, und dann nachgeprüft. Sie stimmte, also tickt meine Uhr wieder korrekt. Ich bin also wieder zuhause. Mein Urlaub war schön, er hat mir gut getan. Mit frischen Vorsätzen bin ich auch zurück in die Agentur. Nach guten Gesprächen habe ich den mir vorgelegten Vertrag unterschrieben. Somit bleibe ich meiner Firma bis auf weiteres treu.

Als erste Amtshandlung habe ich mir einen neuen Fernseher gekauft. Was mir jetzt quasi noch fehlt, ist eine Konsole von neuerer Herstellung – also inklusive HDMI-Ausgang. Meine gute alte Gamecube ist mit der neuen Technik ein bisschen überfordert. Außerdem nervt mich Kapitel 27: Kumula (Zelda: Twilight Princess). Bock hätte ich jetzt wieder auf Metroid Prime. Das habe ich aber vor Zeiten mal verliehen und nie mehr wieder bekommen. Ich bin fast sicher zu wissen an wen, die Person kann ich aber unmöglich fragen. Damn.

Also. Schenkt mir jetzt jemand eine Xbox 360? Dann würde ich wahrscheinlich BioShock spielen. Leider bin ich überhaupt nicht mehr auf dem Laufenden, was es so für interessante, und vor allem aktuelle, Titel zu spielen gibt. Ich würde ja Herr A. fragen, aber der hat mir damals schon gesagt: “Mein Junge, du musst schon wissen, was du spielen willst.” Im vorwurfsvollen Ton natürlich. Da fällt mir gerade ein, dass ich mit Killer7 eigentlich noch ein durchaus spaßiges Spiel in der Schublade habe …

Soviel zum Zocken (lass mich, dafür schaue ich kein Fernsehen). Sozusagen zum Ausgleich habe ich mir auch mal wieder ein Buch gekauft. Jonathan Littells Les bienveillantes. Oder im Deutschen: Die Wohlgesinnten. So arbeitet man sich durch knapp 1.400 Seiten und … es ist gut. Aber noch habe ich es nicht zu Ende gelesen. Will sagen: Ich versuche den Anteil Unterhaltung und Bildung in meiner Freizeit einigermaßen im Lot zu halten. Außerdem warten noch zwei Jobs (als würde mir die Arbeit in der Agentur reichen) auf die Umsetzung. Und ich wollte den kleinen Käfer so langsam auf den Sommer vorbereiten. Die Motivation scheint generell vorhanden zu sein. Manchmal wundere ich mich über mich selbst.

Erwähnenswert ist wohl noch, dass ich seit langem mal wieder ein wirklich lesenswertes Blog entdeckt habe. Und bei einem zweiten bin ich noch nicht sicher. Beide möchte ich momentan lieber nicht verlinken.

Kurzes Resümee dieses wirren Eintrags: Manchmal denke ich mein Leben sei sehr langweilig. Und dann denke ich, es ist eigentlich genau das Gegenteil.

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